“Cead mile failte” – Galway, Burren Nationalpark und Cliffs of Moher – Irland 2016

Eine pulsierende Universitätsstadt mit einer Einkaufsmeile und überall qualitätsvolle Straßenmusik erwartete uns in Galway, die heimliche Hauptstadt in punkto Kunst-, Musik- und Pubkultur. Galway, irisch Gaillimh, an der Galwaybucht gelegen, war gerade auch durch ihre Bekanntheit voller Touristen und selbst unser Hotel das Connacht war total ausgebucht. Wir hatten das Wochenende in Galway gebucht und viele Urlauber sowie feierfreudige Iren ebenso. Mir machte das alles nichts aus, denn mit Sehnsucht erwartete ich das Fotogeschäft in der Fußgängerzone. Hoffentlich gab es dort eine Kamera nach meinen Wünschen. Im Internet hatte ich einen Shop gefunden „Galway Camera Shop“ und zum Glück war sogar am Sonntag ab 12 Uhr Mittag geöffnet, aber zuerst fuhren wir ins Hafengebiet, um in einem der ältesten Pubs dem Galway’s Dock 1 Seafood Bar & Restaurant bei wunderbarer irischer Musik zu essen

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Am nächsten Tag konnten wir lange ausschlafen und gut frühstücken, da wir erst um 12 Uhr in das Fotogeschäft konnten. Nach einer guten Beratung auf irisch, entschied ich mich für die Canon Powershot SX720 HS 20,3 Megapixel Full HD Kompaktkamera in rot, eine WLAN-Zoomkamera im Taschenformat, die für mich ideal mit den angegebenen leistungsstarken Funktionen auch ausreichend schien. Glücklich und voller Vorfreude auf neue Bilder machte ich gleich ein paar Fotos von der Fußgängerzone in Galway, aber das eigentliche Ziel sollten heute die berühmten Cliffs of Moher zum Sonnenuntergang werden

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Das Wetter sah fantastisch aus und für einen Ausflug in die beeindruckende Landschaft Irlands genau richtig. Zunächst fuhren wir auf der N67 zum Dunguaire Castle, um dann nach einer kurzen Pause zum Burren Nationalpark zu fahren

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Der „Burren Nationalpark“ lag im Nordwesten Irlands der Grafschaft Clare und war der kleinste Nationalpark in Irland. Der Begriff Burren leitete sich vom gälischen Wort „Boireann“ ab: felsiger Ort. Eine passende Beschreibung der Gegend, denn die Landschaft war baumlos und steinig, aber sehr interessant

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Auf der suche nach dem berühmten Poulnabrone Dolmen im Burren Nationalpark entdeckten wir eine kleine Schokoladenmanufaktur „Hazel Mountain Chocolate“. Shop und Cafe in der wunderschönen Karstlandschaft des Burren. Die kurze süße Pause tat total gut

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Leider fanden wir den Dolmen an diesem Tag nicht, dafür noch einen schönen Platz um zu entschleunigen: Cassidy’s Pub and Restaurant

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Die Zeit flog nur so dahin und wir wollten rechtzeitig zum Sonnenuntergang an der Küste sein, aber nach jeder Kurve in diesem Gebiet gab es tolle Fotomotive, wie dieses wunderschöne Castle:  die Ruinen des Leamaneh Castle, ein Märchenschloss im Dornröschenschlaf, ein ungewöhnlicher Blickfang in der Karstlandschaft des Burren

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Ein Wunder der Natur, fast 230 Meter hoch und mit einer Länge von 8 Kilometer sind die atemberaubenden Steilklippen, die Cliffs of Moher, Irlands Naturdenkmal Nummer eins. Unermüdlich hatte der Atlantik bizarre Formen in die Sandstein- und Schieferschichten geschrubbt. Vom Visitor Center wanderten wir zum O’Brien’s Tower, um die einzigartige Natur zu bewundern. Dunkle, grasbewachsene Plateaus endeten hier abrupt in fast senkrecht abfallenden Steilwänden und boten einen ebenso faszinierenden wie schwindelerregenden Blick in die Tiefe. Zwischen der brüchigen Kante und dem tosenden Meer lagen nichts als Luft und mehrere Meter freier Fall. In den Felsnischen tummelten sich unzählige Möwen, Dohlen und Lummen, aber auch Sturmtaucher und Papageientaucher waren hier zu finden

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Ein paar todesmutige Teenager fand ich, nachdem ich mit meinem Zoom eigentlich ein paar Vögel fotografieren wollte

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Nur noch wenige Touristen schauten sich den Sonnenuntergang an. Für uns war der Blick überwätigend und auf jeden Fall ein Highlight, das uns in Erinnerung bleiben wird. Völlig ausgekühlt freuten wir uns auf die Autoheizung, um wenigstens ein bisschen warm zu werden bis zu unserem Hotel in Galway. Der nächste Tag sollte uns mit dem Fluss Shannon, der Klosterruine Clonmacnoise, dem Folkpark Bunratty mit Castle und die Stadt Limerick einen weiteren beeindruckenden Tag bieten. Den Poulnabrone Dolmen im Burren Nationalpark entdeckten wir vielleicht doch noch, aber das erfahrt ihr erst in meinem nächsten Bericht

Oíche mhaith! (Gute Nacht)

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7 Gedanken zu ““Cead mile failte” – Galway, Burren Nationalpark und Cliffs of Moher – Irland 2016

  1. Mit einer neuen Kamera macht das ganz gleich noch mehr Spaß und sie hat natürlich hier gezeigt was sie kann ! Den Fotos nach ein Volltreffer !Gratuliere ! Gilt natürlich auch für dich die sie ja schließlich bedient !!! Mir gefallen hat die Fotos der Klippen und der Sonnenuntergang besonders gut !! Also noch viel Spaß mit dem neuen Teil !!! LG Manni

    Gefällt 2 Personen

    1. Vielen Dank Manni, ich war wirklich überglücklich über meine neue Kamera und da sie in jede Handtasche passt, ist sie natürlich auch überall dabei. Beim Sonnenuntergang hatte ich auch mein kleines Stativ dabei, so konnte ich bis zum Schluß gute Fotos machen
      LG Andrea

      Gefällt 2 Personen

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