Go West 2018 – Full of Beautiful Extremes – Death Valley

Apart from the salt and dirt, there is nothing else around. … The most beautiful view of Death Valley from above is breathtaking and quiet …

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Fasziniert beobachtete ich das Szenario des Sonnenaufgangs am Zabriskie Point im Death Valley. Die Stille tat gut und träumend reflektierte ich die letzten Tage. Plötzlich leuchteten die Berge am Horizont feuerrot. Wie in Trance beobachtete ich die Veränderungen der Landschaft und wie verrückt machte ich ein Foto nach dem anderen

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Die extremen Wetterbedingungen hatten im Laufe der Jahrtausende Gesteinsformationen und Schluchten geschaffen im Death Valley und so sah ich am Zabriskie Point bizarre Hügel, die sich in Falten erhoben wie ein Faltenrock und wunderschön beim Sonnenaufgang leuchteten

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Nach dieser beeindruckenden Stimmung freute ich mich auf das Frühstück und der kurze Schlaf wegen Sonnenuntergang, nachts den Sternenhimmel anschauen und früh morgens den Sonnenaufgang bestaunen, machte sich langsam bemerkbar, aber die Schönheit und Besonderheit dieser Natur gab mir irgendwie innere Kräfte

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So schön hatte ich mir diesen Nationalpark nicht vorgestellt und ich freute mich auf Badwater Basin, ein ehemaliges, ausgetrocknetes Meer, dessen tiefster Punkt knapp 86 Meter unter dem Meeresspiegel lag. Eine wirklich erbarmungslose Senke und ein gigantisches Fleckchen „Nichts“

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Was für Erwartungen kann man an einen Ort haben, der sich „Tal des Todes“ nennt? Minütlich wurde es wärmer, die Luft trockener, die Sonne erbarmungsloser. Fünfundzwanzig Grad morgens im Mai, später waren es dann schon zweiunddreißig Grad und gegen Nachmittag sollten es noch mehr werden

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Eine einzige Straße spaltete das Niemandsland und auf genau dieser Straße fuhren wir. Kein Mensch schien sich in diese Mondlandschaft zu verirren, keine Pflanze zu wachsen und auch kein Tier begegnete uns. Ganz einfach nichts. Jedoch in einer Ecke des Parks – der sogenannten Artist’s Palette – hatte ein Vulkanausbruch vor fünf Millionen Jahren Mineralien an die Oberfläche gespült, die mit der Hitze reagierten und die Landschaft mit grünen, lila- und orangefarbenen Farbtupfern versah

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Nach einem kurzen Spaziergang in den Golden Canyon fuhren wir zum Furnace Creek Visitor Center und holten uns ein paar Touristenartikel. Sehr informativ war auch die Ausstellung über die Entstehung und Besiedlung des Death Valley. Draußen sahen wir die Temperaturanzeige, die 32 Grad anzeigte

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Plötzlich sahen wir am Strassenrand einen Coyote laufen, dem es anscheinend auch schon zu heiß war

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In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde Borax „Weißes Gold“ im Death Valley gefunden. Borax war ein sehr wichtiges Mineral, das vor allem für die Glasherstellung und für die Seifenindustrie benötigt wurde. Eine MuseumsMine gab es in der Nähe vom Visitor Center und der Harmony Borax Interpretive Trail führte zu der kleinen Fabrik aus dem Jahre 1883

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Devil’s Cornfield eine ungewöhnliche Kombination aus Wind Sand und Büschen

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Unser nächster Stop waren die Mesquite Sand Dunes. Bis zu 50 Meter hoch türmten sich die Sanddünen auf. Beeindruckt liefen wir die Dünen hoch und liessen die Natur auf uns wirken. Die trockenen Baumstämme lagen kunstvoll verteilt im Sand und gerne hätte ich mein Skizzenbuch zur Hand gehabt

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Eine lange Fahrt erwartete uns bis ins Yosemite Valley und nach viel Hitze und Trockenheit erwartete uns dort viel atemberaubende Landschaften mit vielen Wasserfällen – seid gespannt auf diesen einzigartigen wunderschönen Nationalpark

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30 Gedanken zu “Go West 2018 – Full of Beautiful Extremes – Death Valley

  1. Ein ganz fantastischer Bericht, liebe Andrea, mit faszinierenden Fotos. Das wird der Schoenheit des Death Valley gerecht. Mich hat, als wir da waren, die unendlich scheinende flache Salzeben im Badwater Basin beeindruckt.

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  2. Ja, an Death Valley hab ich auch solche Erinnerungen. Wir sind da mit unserem wohltemperierten Wohnmobil durchgefahren und haben jedes Mal, wenn wir Halt gemacht haben, nicht fassen können, wie heiß es dort ist. Die Sonnenaufgangsbilder mit den langen Schatten finde ich klasse!

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  3. das death valley hatten wir aufgrund der hitze auf unserem trip damals ausgelassen, was ich wenn ich deine bilder sehe gleichzeitig schade finde, obwohl ich weiß, dass ich es wohl auch nicht wirklich hätte genießen können. vom valley of fire habe ich zb kaum etwas mitbekommen und am hoover dam hatte ich fast eine panikattacke, weil mir die durchgehende hitze irgendwie einfach zuviel geworden ist. aber ich werde irgendwann – besser gewappnet – wiederkommen.

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