Horseshoe Bend, Antelope Canyon und den Grand Canyon wollten wir an einem Tag besuchen und der perfekte Ausgangspunkt für die besonderen Highlights und das Entdecken grandioser Naturwunder, war Page in Arizona. Die Stadt am Lake Powell hatte ich schon 2015 besucht und die Einzigartigkeit dieser Landschaft hatte mich schon damals überwältigt

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Den Sonnenaufgang am Horseshoe Bend schauten sich meine drei ohne mich an. Ich wollte einfach mal wieder ausschlafen und ich freute mich auf den Lower Antelope Canyon

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Gelegen auf dem Gebiet der Navajo Indianer, südlich der Stadt Page, war der Lower Antelope Canyon von außen unscheinbar, fast schon unsichtbar. Nur mit einer geführten Gruppe konnten wir dieses Wunder sehen

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Das Abenteuer begann mit dem Abstieg über eine Stahltreppenkonstruktion am unteren Ende des Canyon. Von dort ging es im Zickzackkurs wieder nach oben. Ich wußte nicht wo ich als erstes Hinschauen sollte. Farben und Formen veränderten sich nach jedem Schritt

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An der Oberfläche war im Sandsteinfelsen nur ein kleiner Spalt zu sehen, durch den die Sonne je nach Tageszeit mehr oder weniger viel Licht in die ausgewaschenen Gänge und Kammern warf. Unten jedoch hatte das Regenwasser im roten Standstein ein Gewirr aus Gängen und Kammern gebildet, das bis zu 15 Meter unter die Oberfläche reichte

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Die Natur, die uns ins Staunen versetzte, die uns den Atem verschlug und uns mit ihrer Pracht und Einzigartigkeit die Worte raubte. Der Lower Antelope Canyon war ein besonderer Ort –  Ein Ort, der mich demütig machte

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Von Hellbeige bis fast feuerrot erstrahlte der Sandstein im Schein der Sonne. Manchmal erreichte ein Sonnenstrahl den Boden des Canyon und erzeugte für kurze Zeit einen Lichtspot, einen sogenannten Beam

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Einen Schritt weiter war das Licht nur noch ganz fahl am Boden zu sehen, dafür leuchtete es über einem in den schönsten Orangetönen. Feine Linien auf der Sandsteinoberfläche ließen die einzelnen Auswaschungen gut erkennen. Die Linien zeigten wo im Canyon das Wasser bisher stand, denn regelmäßig bei Regenfällen wurde der Canyon geflutet

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Die anmutig geformten Felswände aus rotem Sandstein ergaben mit dem von oben herabfallenden Tageslicht ein einmaliges Schauspiel aus Licht, Farben und Formen

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Die Natur erschien mir wie ein Kunstwerk und ich fand keine Worte für diese Schönheit …

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… Viel zu schnell war dieses Schauspiel zu Ende und es ging über Leitern wieder nach oben …

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… und zum Schluß durch einen schmalen Spalt an die Oberfläche

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Eine Weile dauerte es, bis wir dieses faszinierende Erlebnis verdaut hatten. Wir waren noch ganz benommen und tief beeindruckt, als wir uns auf die Weiterfahrt machten, denn die prominenteste Sehenswürdigkeit der ganzen USA stand uns noch bevor

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Während wir Page und den Lake Powell im Rücken, der US-89 in südliche Richtung folgten, bogen wir schon bald auf die alte US-89 Richtung Westen ab. Mit jedem Kilometer näherten wir uns dem Grand Canyon und einen ersten Blick in dieses Naturwunder machten wir am Desert View

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In die unendlichen Weiten der roten, riesigen Schluchten des Grand Canyons wollen wir eintauchen – eine Begegnung mit dem Erhabenen – dem Grand Canyon in aller Stille begegnen und von seiner Unermesslichkeit überwältigt sein …

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… dieses gigantische Naturwunder konnten wir nicht in Worte fassen …

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Ein Sonnenuntergang am Grand Canyon vom Yavapai Point wollten wir uns unbedingt anschauen, aber zuvor, gab es für meinen Sohn und für mich als Mai Geburtstagskinder noch eine spektakuläre Überraschung

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Wir fuhren in Tusayan zum Papillon Helicopter Flugfeld und durften einen fantastischen Rundflug in den Grand Canyon erleben. Bei bestem Wetter und einem Fensterplatz hatten wir den besten Blick von oben auf den gigantischen Canyon – ein wahnsinnig schönes eindrucksvolles Erlebnis und ein wunderbares Geburtstagsgeschenk

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Wir blickten während dem Flug andächtig in die Tiefe auf dieses Wunder der Natur. Es war einfach großartig, was die Natur hier erschaffen hatte

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Viel zu schnell war der Flug zu Ende und wir fuhren wieder in den Nationalpark rein zu unserem Sonnenuntergangs Event am Yavapai Point …

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.. und ein letztes Bild mit einem grandiosen Farbenspiel vom Sonnenuntergang am Grand Canyon und zur Vollendung hatten wir unser Abendessen dabei. So könnte ich jeden Tag beenden, aber unser Roadtrip ging nach einer Nacht in Williams weiter mit den besonderen Highlights der Route 66, dem Hoover Dam und dem Death Valley, lasst euch überraschen

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22 Gedanken zu “Go West 2018 – Find the magic of nature

  1. „Ein Ort, der mich demütig machte“ – da kann ich nur zustimmen.
    Danke, liebe Andrea, fuer diesen hochinteressanten Beitrag ueber ganz faszinierende grossartige Landschaften. Da wir im Augenblick dabei sind, fuer Oktober eine Reise in diese Ecke der USA zu planen, habe ich ihn mal gespeichert. Auch auf Deine anderen Beitraege zu der Gegend werde ich als Referenz fuer uns zurueckkommen.
    Liebe Gruesse,
    Pit

    Gefällt 2 Personen

  2. Liebe Andrea,
    Deine Bilder und Worte haben mich mal wieder nach Arizona entführt. Obwohl wir den Grand Canyon besuchten und bestaunten, haben wir aus mir jetzt unerfindlichen Gründen Page ausgelassen. Das heißt, wir müssen unbedingt dorthin zurück! 😊 Danke für diesen wunderbaren Ausflug.
    Liebe Grüße,
    Tanja

    Gefällt 2 Personen

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