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Wir wollten den Mesa Arch leuchten sehen, dafür standen wir um 4:30 Uhr auf und fuhren von Moab in den Canyonlands Nationalpark. Unser Sohn machte eine Pause und wollte lieber ausschlafen. Ich finde, er verpasste den schönsten Sonnenaufgang der ganzen Reise. Vom Parkplatz aus führte ein halbstündiger Weg zu dem Felsbogen mit tollem Panoramablick. Es war noch tiefschwarze Nacht, aber mit unseren Stirnlampen liefen wir sicher zu unserem Ziel

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Beim Mesa Arch handelte es sich um einen Steinbogen, der nach Osten ausgerichtet war, so dass wir, die hinter den La Sal Bergen aufgehende Sonne genau durch diesen Bogen scheinen sehen konnten. Dabei erstrahlte die Unterseite des Bogen in den orangetönen der aufgehenden Sonne. Da wir vor dem Bogen auf einem leicht erhöhten Felsplateau standen, eröffneten sich schöne Ausblicke durch das Felsentor – ein wirklich einmaliges Schauspiel

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Auf dem Platz quetschten sich bereits morgens um fünf Uhr gut und gerne 20 Fotobegeisterte aller Nationen mit ihren Stativen auf der 8 m breiten Front vor dem Mesa Arch

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Zuerst blitzte die Sonne nur leicht zwischen den zackigen Felsspitzen im Hintergrund. Der bis dahin tiefschwarze Bogen färbte sich allmählich braun. Nun stieg die Sonne über die Berge und beleuchtete den Arch von unten. Ein traumhaftes Motiv. Wurde zuvor noch um den besten Fotostandpunkt gekämpft, so entspannte es sich jetzt absolut. Jeder wollte noch aus anderen Winkeln fotografieren, so dass jeder Standort auch mal frei wurde

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Wie konnte ein Sonnenaufgang so schön sein, beeindruckt und fasziniert betrachtete ich den Bogen, der von den Strahlen zu glühen begann

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Etwa eine halbe Stunde später war alles vorbei und die Fotografen zogen sich zurück

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Vom Parkplatz sah ich erst bei Tageslicht die gewaltige Landschaft des Nationalparks. Vor mir zeigte sich ein einzigartiges Panorama

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Beim Shafer Trail Viewpoint schauten wir uns die Shafer Canyon Road an, die vom Nordende des Parks hinunter zum Abzweig der Potash Road vom White Rim Trail führte, aber mit unserem Reifen war auch diese Strasse für uns gestrichen

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Unser nächster Point war der Dead Horse Point Overlook. Der Name Dead Horse Point ging auf eine traurige Vergangenheit zurück. Im 19. Jahrhundert wurde das Hochplateau als natürliche Pferdekoppel genutzt. Das Plateau war mit der restlichen Hochebene nur über einen schmalen Bergrücken verbunden. Die Pferde wurden dorthin getrieben und der Rückweg wurde mit Ästen und Gestrüpp versperrt. Die Pferde waren hier jetzt eingeschlossen, da der Dead Horse Point an allen Seiten mehrere hundert Meter steil abfiel. Die Pferde, die man zur Zucht benötigte, wurden aussortiert und mitgenommen. Die übrigen blieben auf dem Hochplateau und hatten keine Chance zu entkommen. Sie wurden dem sicheren Tod durch Verdursten überlassen. Vom Dead Horse Point hatten wir einen atemberaubenden Blick auf den Colorado River, der 600 Meter unter uns seine Schleifen zog

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Zum Greifen nah der Colorado River, wo sich sein Lauf anmutig durch den Sandstein des Plateaus windete, dazu Pyramide Butte und das Canyonlands Panorama. Die beste Fotozeit für dieses Panorama war früh am Morgen, darüber waren wir uns einig

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In Moab fuhren wir sofort zur Reifenwerkstatt und innerhalb einer halben Stunde wurde unser Reifen für 20 Dollar repariert. Der Service war genial und bevor wir unseren Roadtrip fortführten gab es für uns ein ausgiebiges stärkendes Frühstück gleich daneben

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Auf unserem Weg ins Monument Valley fuhren wir am Mexican Hat vorbei, eine Felsformation, die aus der Ferne wie ein Kopf mit Sombrerohut aussah

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Eine schnurgerade Straße und im Hintergrund die Buttes des Monument Valley. Forrest Gump fing im Film an kreuz und quer durch die USA zu laufen. Immer mehr Menschen liefen ihm hinterher. Irgendwann jedoch hörte er plötzlich auf zu laufen und ging nach Hause. Dieser Punkt, an dem Forrest Gump seinen Lauf beendete, war diese Strasse, vielleicht erinnert ihr euch, oder schaut euch den Film einfach mal an

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2015 war ich schon im Monument Valley, aber ich freute mich auf ein Wiedersehen

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Ein Hauptgrund für die Auswahl eines SUV als Mietwagen war unter anderem die Dirtroad im Monument Valley. Die Zufahrt in das Tal wurde nur für SUVs erlaubt. Die Fahrt durch den sandigen trockenen Boden und dem gerichteten Reifen ging aber ganz problemlos. Nach diesen beeindruckenden Buttes freuten wir uns auf Page. Unser Hotel hatte einen wunderbaren Poolbereich und den wollten wir noch ausgiebig nutzen. Seid gespannt auf den nächsten Tag mit beeindruckenden Bildern vom Antelope Canyon und dem größten Naturwunder dem Grand Canyon

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20 Gedanken zu “Go West 2018 – Never miss the greatest Sunrise

  1. tja Andrea Bild Nr. 1 ist einfach nur top ohne die anderen negativ zu bewerten. Das geht gar nicht denn alle durch die Bank einfach nur wunderschön. Ein Wahnsinns Erlebnis und ich würde auch um 4.30 aufstehen um sowas zu erleben. Völlig krass das mit den Pferden ! Wer macht denn sowas ? Also mal wieder ein weiteres Highlight von diesem Urlaub ohne Frage !!!!! Schönes heißes Wochenende ist mal wieder angesagt ! LG Manni

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    1. Vielen Dank Manni, wir haben ja einige Sonnenaufgänge dort erlebt, aber dieser war ganz besonders. Das mit den Pferden fand ich auch schrecklich, zum Glück ist das heute anders. Ich wünsche dir auch ein schönes heißes Wochenende
      LG Andrea

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  2. Als ein ausgesprochener Morgenmuffel habe ich mit Sonnenaufgaengen so meine Probleme. 😉 Aber fuer DEN Sonnenaufgang waere ich auch frueh aus den Federn. Danke fuer die fantastichen Bilder, und hab‘ ein feines Wochenende,
    Pit

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  3. Was für wahnsinns-tolle Bilder!!
    Ich finde alle großartig, aber das letzte Bild spricht mich persönlich am meisten an! So grandios! In meiner Fantasie sind das drei Städte in Fesen gehauen, irgendwo in einer weit weit entfernten Galaxis. Teilweise hat die Landschaft dort schon etwas außerirdisches an…

    Forrest Gump ist übrigens eines meiner Lieblingsfilme!

    Liebe Grüße!

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  4. Wunderbare Bilder hast Du wieder gemacht, liebe Andrea, von all diesen wunderbaren Orten. Unsere Reise in die Gegend liegt schon einige Jahre zurück, und jetzt fasst mich wieder die Reiselust. Am Mesa Arch waren wir auch, aber leider nicht zum Sonnenaufgang-da haben wir etwas verpasst!

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