Góða ferð – Up North – Island 2017

Die Landzunge Stokksnes und das Vestrahorn sind ein wahres Fotohighlight auf Island und wurden bereits vielfach fotografiert. Natürlich bekomme ich mit einer digitalen Kompaktkamera nicht annähernd die Bildqualität hin, aber versuchen möchte ich es. Das Vestrahorn ist Teil des Berges Klifatindur und eine der zahlreichen Felsspitzen, die aus dem Bergmassiv herausragen. Von der Landzunge Stokksnes hat man einen wunderbaren Blick auf diese Bergspitzen. Die Landzunge selbst ist übersät von kleinen und größeren Sanddünen und wird geteilt von einer schnurgeraden Straße, die zu einer Radarstation und dem Leuchtturm Stokksnes-viti führt. Links vom Straßenrand türmen sich die Sanddünen auf. Der pechschwarze Sand und die grünen Grashalme geben einen intensiven Kontrast zu den  Berghängen des Vestrahorns. Wir fahren die Straße unterhalb des Bergs Klifatindur zum Café Viking. Die Straße auf die Landzunge ist gesperrt, zuerst müssen wir pro Person umgerechnet 6 € zahlen, dann können wir den Weg Richtung Leuchtturm nehmen

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Ein Plakat zeigt uns Vestrahorn bei Sonnenschein, aber leider haben wir nicht das Glück, die Lichtverhältnisse sind bescheiden

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Vom Viking Cafe gehen wir noch ein paar Schritte zum „Wikinger Dorf“, die Kulisse für den Dreh von Vikings

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Bereits wenige Kilometer weiter wieder auf der Ringstrasse zeigt sich, dass es von nun an mit den Touristenströmen vorbei sein würde. Menschenleere Straßen, auf denen wir teilweise über mehrere Kilometer hinweg kein anderes Auto antreffen. Viele Island-Reisende konzentrieren sich hauptsächlich auf Reykjavík, den Golden Circle und den Süden bis zu den Gletscherlagunen. Die Ringstraße von Höfn bis Djúpivogur ist landschaftlich ein eindrucksvoller Abschnitt. Die Straße schlängelt sich die Küste mal bergauf, mal bergab entlang und gibt immer wieder den Blick auf das Meer frei. Island zeigt sich von der wildesten Seite. Der Wind wird stärker und die hohen Wellen peitschen auf den schwarzen Lavastrand. Ich bin so begeistert von dieser Natur

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Im Berufjörður müssen wir überlegen, wie wir unsere Reise Richtung Egilsstaðir fortsetzten. An der Spitze des Fjordes haben wir die Möglichkeit, über den Pass Öxi abzukürzen – Straße 939. Alternativ könnten wir auf der Ringstraße, die in diesem Bereich streckenweise nicht asphaltiert ist bleiben und dann über die Breiðdalsheiði fahren oder aber die Fjorde ausfahren. Die Fahrt über den Öxi-Pass ist irgendwie spannender, die Landschaft sieht dramatischer aus – man hat mehr zum Schauen vorallem noch mehr Wasserfälle und sie ist auch 60 km kürzer

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Unterwegs halten wir noch einmal an. Wir haben in einiger Entfernung zur Straße einen Wasserfall gesichtet. Die Faszination dafür hat uns noch nicht verlassen. Schnell sind wir ausgestiegen, haben wieder die winddichten Jacken an und unsere Kameras dabei

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Immerwieder sehen wir auf unserer Strecke Radfahrer, die vollbepackt diese unglaubliche Insel unter großer Anstrengung erkunden

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Nach einigen weiteren Kilometern ist die Ringstraße dann auch wieder ordentlich geteert und schlagartig wird die Landschaft auch wieder grüner und das Wetter freundlicher. Es scheint die Sonne und ich kann meine winddichte Regenkleidung ausziehen

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Nach Myvatn fahren wir durch vulkanisches Gebiet und mit Blick auf Herðubreið. Ein auffälliger Tafelvulkan mit 1682 Meter Höhe und im isländischen Hochland liegt in der Wüste Ódáðahraun, nicht weit entfernt vom Vulkan Askja

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Wir freuen uns auf Vogafjós Guesthouse, unsere neue Bleibe für drei Nächte. Das Gebiet um Myvatn hat soviel zu bieten und als erstes gehe ich abends in das bekannte Myvatn Nature Bath. Ähnlich wie in der Blauen Lagune wird mineralienreiches Wasser aus einem Bohrloch in eine kleine Senke geleitet. Das Wasser im rund 5.000m2 großen Badesee hat ganzjährig eine Temperatur von 38°C bis 40°C. Neben dem See gibt es einige kleinere Becken mit unterschiedlicher Temperatur. Es ist nicht voll und so genieße ich diesen Abend bis Mitternacht – so herrlich, ich liebe diese Bäder

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26 Gedanken zu “Góða ferð – Up North – Island 2017

  1. die bäder sehen wirklich herrlich aus! und die dunklen strände und steine an den klippen auch. die lichtverhältnisse waren leider wirklich nicht allzu glücklich – aber das gehört zu island wohl auch irgendwie dazu…

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      1. 🙂 man wird ja bescheiden! schau mal am blog von peter stadler – zeitlauf auf wordpress. er hat island diesen sommer mit 2 freunden zu fuß durchquert und einiges dabei erlebt 🙂

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