Amsterdam 2016 – Grachten, Hausboot, Tulpen und ein annulierter Flug

Ein geniales kurzes Wochenende in der einzigartigen Stadt Amsterdam mit ihren Grachten, einer Vielzahl historischer Sehenswürdigkeiten, weltberühmter Museen und einem ausgeprägtem Nachtleben durfte ich im Juli mit meiner Tochter und meiner Schwester erleben. Ein Wochenende außer der Reihe in einer tollen Stadt mit ganz besonders lieben Menschen zu verbringen, war schon etwas besonderes und wir hatten viel Spaß zusammen.

Amsterdam, mit 1 – Nachtbürgermeister, der die Nacht regiert, 2 – Autos, die jährlich aus der Gracht gefischt werden, dazu 15000 Fahrräder und zwei Leichen, meist männlich, 10 – Monate, die ein original Amsterdamer Gouda mindestens reifen muss, 68 – Euro kostet es, einen Tag in den Straßen im Zentrum zu parken, 75 – Kilometer sind die Grachten lang, 180 – Nationalitäten leben in Amsterdam, 650 – Ladestationen bieten Stoff für Elektroautos, 1325 – Restaurants sorgen sich um das Wohl ihrer Gäste, 1539 – Brücken zählt die Stadt, 13659 – Pfähle aus Tannenholz tragen den Königspalast am Dam, 881000 – Fahrräder zählt die Stadt bei 840000 Einwohner, 17642600 – Besucher im Jahr 2015 und wir waren 2016 dort.

Über Airbnb mieteten wir uns für zwei Nächte ein Hausboot. Diese einzigartige und geniale Unterkunft war für diese Stadt ein muss. Ungefähr 2500 Amsterdamer Hausboote liegen dauerhaft sicher vertäut an den Ufern der Stadtkanäle und sind wie kleine, auf dem Wasser gebaute Häuser, mit Terrasse und einem kleinen Garten an Deck. Diese exotische, aber auch sehr bequeme und moderne Lebensart wollten auch wir testen und waren begeistert. Unser Hausboot lag in einem Amsterdamer Vorort Zeeburg an der Borneokade und war ausgestattet mit einem kleinen Badezimmer, Küche, Schlafzimmer und einem größeren Wohnzimmer. Vom Bahnhof konnten wir bei der Ankunft bequem mit dem Bus zu unserer Unterkunft

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Schnell entschieden wir uns nach der Besichtigung unserer Unterkunft für diesen Abend im Hard Rock Cafe uns zu stärken und bei einem guten Cocktail dieses Wochenende zu starten

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Hausboote inspirierten uns zu ganz anderen Fotos und es machte Spaß am nächsten Morgen erst die Gegend zu erkunden, die so wunderbar ruhig war, fern vom Tourismus und Trubel. Jedes Hausboot sah anders aus und die Kreativität der Niederländer kannte keine Grenzen

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Mit dem Bus fuhren wir zum Amsterdam Centraal und gingen zuerst ins Dwaze Zaken zum Frühstück, bevor wir mit unserer Sightseeing Runde starteten

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Die Stadt an sich hat ein internationales Flair und bietet etwas für jeden Geschmack. Da meine Schwester und meine Tochter das erste Mal in Amsterdam waren, machten wir die klassische Runde mit einer Entdeckungstour beginnend mit dem bekanntesten Hofje, der Begijnhof, mitten in der Amsterdamer Innenstadt. Hier wohnten alleinstehende Frauen, die in einer religiösen Gemeinschaft lebten, aber keine Nonnen werden wollten. Auch heute noch finden unverheiratete Frauen dort eine Unterkunft. Wie eine kleine Oase inmitten einer pulsierenden Stadt lag dieser schöne Hof

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Durch das Amsterdams Historisch Museum gingen wir an der Gracht entlang zum Bloemenmarkt. Der Bloemenmarkt ist der bekannteste Markt und hat ein vielfältiges und großes Angebot an Pflanzen und Blumen. Der Markt ist auf festliegenden Booten untergebracht und die vielzahl der Tulpenzwiebeln war für uns überwältigend

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Holländischer Käse hat eine über 600 Jahre alte Tradition und die verschiedenen Käsesorten erhalten häufig Namen von niederländischen Städten wie Gouda, Maasdam und natürlich die Delikatesse Old Amsterdam. In einer der vielen Käseläden beim Bloemenmarkt probierten wir den berühmten Käse in verschiedenen Geschmacksrichtungen

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Südlich der Singelgracht lag das Museumsviertel mit dem Vondelpark. Das berühmte Van Gogh Museum und das Rijksmusem lagen hier nah beieinander. Wir entschieden uns gegen einen Museumsbesuch und machten ein paar Bilder am bekannten I-AMSTERDAM-Schriftzug. Das bunte Leben auf den Wegen und Wiesen vor dem Rijksmuseum gefiel uns sehr

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Amsterdam vom Wasser aus zu betrachten, war unser größter Wunsch. Die 165 Kanäle (Grachten) der Stadt wurden über Jahrhunderte hinweg angelegt. Als Transportwege dienten Sie der Förderung des Handels, und gleichzeitig ermöglichten Sie die Erweiterung der Stadt, da mit ihnen auch Land gewonnen werden konnte. Es war ein Erlebnis von dem langsam tuckernden Schiff die Schönheit der historischen Grachtenhäuser anzuschauen. Viele Brücken, das üppige Grün und der Reiz der Uferpromenade sowie die begeisterten fröhlichen Amsterdamer, die in ihren Booten gesellig ihr Picknick machten, begeisterten uns

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Abends wollten wir zum Abschluß noch ein Bier in der Brouwerij ‚t IJ trinken, aber leider war die Brauerei schon zu. Die Brouwerij ‚t IJ (IJ-Brauerei) ist eine kleine Brauerei in Amsterdam. Sie befindet sich in den ehemaligen Funen-Badehäusern neben der Gooyer-Windmühle und das Bier dort ist sehr lecker

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Der Blick von unserer Unterkunft am Abend war gigantisch

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Für den Sonntag wollten wir uns die mittelalterliche Stadt anschauen. Wir fuhren mit der Strassenbahn bis zum Dam, wo wir den Königlichen Palast und die Krönungskirche Nieuwe Kerk besichtigten

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Das beste Frühstück in einem sehr gemütlichen Cafe bekamen wir in De Bakkerswinkel mit selbstgebackenen Brötchen und selbstgemachten Marmeladen, die einfach genial schmeckten

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Durch das Rotlichtviertel, kurz die Oude Kerk (Alte Kirche) angeschaut und in Richtung Oudezijs Voorburfwal, einer der zentralsten Kanäle Amsterdams,  spazierten wir zur Chinatown, ein Stadtviertel im historischen De Wallen. Viele kleine Läden gab es auf diesem Weg, die wir uns begeistert anschauten. Vor allem die Schuhläden hatten es uns angetan

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Um die Mittagszeit mußten wir wieder vom Bahnhof zum Flughafen fahren. Die Zeit ging so schnell vorüber, aber das Wochenende hatte sich gelohnt. Am Flughafen mußten wir dann feststellen, dass unser Flug mit Germanwings annuliert wurde und auch kein anderer Flug für uns zur Verfügung stand, aber wir könnten mit dem Zug über Köln nach Stuttgart fahren. Schnell holten wir uns die Tickets und stiegen kurz darauf in den total überfüllten ICE. Amsterdam hatte uns total begeistert, trotz negativem Ende mit dem ausgefallenem Flug

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7 Gedanken zu “Amsterdam 2016 – Grachten, Hausboot, Tulpen und ein annulierter Flug

  1. Hallo Andrea ! ein ganz toller Beitrag von einem schönen Wochenende in Amsterdam , wenn auch die Rückreise nicht planmäßig erfolgte. Ich war einmal beruflich in Amsterdam und kenne ich Stadt ein wenig ! War früher mal bei einem holländischen Konzern ( in der Logistikbranche ) beschäftigt . Ich habe die Stadt noch sehr gut in Erinnerung und deine Bilder zeigen Amsterdam wie es wirklich ist. Geniale Aufnahmen und von dir super beschrieben. Als Quartier ein Hausboot finde ich auch ganz toll und ist mal was anderes als die üblichen Hotelzimmer. Ich kann mich auch noch an die schmalen Häuser erinnern die dort überall zu finden sind. Und ja die vielen Fahrräder sind ja auch sehr typisch. Ich habe damals auch eine Schiffahrt gemacht auf den vielen Grachten ! Amsterdam wird ja auch das Venedig des Nordens genannt !
    Fazit: Ein ganz ganz toller Beitrag mit tollen Bildern !!! Danke dir fürs zeigen ! LG Manni

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