Marokko – 72 Stunden 1001 Nacht – Fez

Die Medina von Fez, sie gilt als die größte Nordafrikas und seit 20 Jahren unter dem Schutz der Unesco als Weltkulturerbe, faszinierte mich ganz besonders. Die älteste der vier marokkanischen Königsstädte zog mich in ihren Bann mit ihren engen Gassen, fremden Gerüchen, Geräuschen, wundervollen Farben, die Menschen und die Fremdartigkeit. Überall gab es etwas zu sehen. Menschen handelten, verkauften, Kinder lachten, vollbeladene Esel kreuzten meinen Rundgang und hinter den vielen Türen in wunderbaren Ornamenten und Schnitzereien sah ich Menschen bei der Arbeit. Am Webstuhl, Schuhe reparieren, an der Säge und vieles mehr – die Medina war ein besonderer Ort, den ich nicht so schnell vergessen werde. Nach einem sehr guten Frühstück im Hotel machte ich aber zuerst einen Spaziergang in dem Viertel mit Bahnhof, Moschee und dem Boulevard an der Avenue Hassan II

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Meine geführte Entdeckungstour durch die Medina begann am Bab Boujelod, dem blauen Tor und auch dem schönsten Eingang von Fez. Nur durch eines der historischen Tore in der Stadtmauer gelangt der Besucher in die Medina von Fez. In 20 einzelne Quartiere ist die Medina gegliedert – jedes mit eigener Moschee, Koranschule, Hamam, Bäckerei und Markt. Die einzelnen Märkte, die Souks, wiederum sind verschiedenen Richtungen zugeordnet. Käufer können sich am Souk el Attarine mit Gewürzen eindecken, im Souk Boujloud frisches Obst und Gemüse erstehen oder in der Kissaria feine Stoffe und Schmuck erwerben. Auch die Handwerker haben eigene kleine Viertel: An der Place es-Seffarine zum Beispiel fertigen Messingschmiede riesige Teekessel und Pfannen; am Souk an-Nejjarine werkeln Schreiner. Für mich war das alles sehr verwirrend. Viele Gassen waren sehr eng und ich mußte aufpassen meinen Guide nicht zu verlieren

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Ohne den Guide hätte ich mich sehr schnell in den vielen Gassen verwirrt. Hinaus ging es wieder durch das blaue Tor, das auf der anderen Seite grün war »Die blaue Seite steht für die Farbe Fès, die grüne für den Koran«

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Abends gab es ein großes Büffet mit marokkanischen Speisen im Hotel und nach diesem langen Tag mit vielen besonderen Eindrücken genoß ich ein reichhaltiges Menü.

In einem Album habe ich noch mehr Fotos über die Vielfalt der Medina zusammengestellt, die ihr über diesen Link Fez euch anschauen könnt und meinen ersten Beitrag über Marokko könnt ihr hier nachlesen.

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