Barcelona – was für eine Stadt (2014) 1.Teil

Die Ramblas entlangschlendern, das Barri Gotic entdecken, einen Sangria genießen auf dem Placa del Rei, das wunderbare Gracia mit einem Spaziergang entdecken, einen Strandspaziergang, Shopping, den einzigartigen Architekten und Künstler Antoni Gaudi erleben mit seinen berühmten Bauwerken: Sagrada Familia, Palau Güell, Casa Vicens, Casa Milà (La Pedrera), Casa Batlló, Parc Güell . . . und die katalanische Küche auf der Zunge zergehen lassen – all das bietet Barcelona und ich habe in vier Tagen diese faszinierende Stadt mit seiner mediterranen Lebensart lieben gelernt.

Über Airbnb hatte ich eine wunderbare Wohnung im Poble Sec übers Internet gebucht und nach einem Nonstop Flug mit Germanwings abends auch gut gefunden. Die Wohnung war in der Nähe der Metrostation Poble Sec und so war ich am nächsten Tag sehr schnell am Startpunkt meiner Sightseeingtour am Placa de Catalunya. Die Wohnung war ein Schmuckstück. Ich liebe Wohnungen mit vielen persönlichen Gemälden, leider ist diese Wohnung nicht mehr zu buchen

Um 9 Uhr morgens begann mein erster Tag in Barcelona und zuerst gab es ein gutes Frühstück im Cafe Zürich, einem beliebten Treffpunkt auf der Placa de Catalunya. Danach schlenderte ich gemütlich die noch ruhige Ramblas hinunter bis zum Gran Teatre del Liceu um zur Kathedrale abzuzweigen.

Die platanenbewachsene Ramblas, eine berühmte Promenade, hat eine magische Anziehungskraft und viele gehen einfach dem Strom der Massen hinterher um die Strassenkünstler zu beobachten, etwas zu trinken oder bei den kleinen Marktständen Blumen, Bilder oder andere Souvenirs einzukaufen. Bevor ich mir das Barri Gotic Viertel mit seinen verschlungenen mittelalterlichen Gassen und einer vielzahl sonniger Plätze anschaute, wollte ich zuerst die Kathedrale besuchen, die ich über die reizvolle Carrer de Portaferrissa erreichte

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Die Kathedrale bildet das Zentrum des Barri Gotic. Sie ist ein schönes Beispiel für die Architektur der katalanischen Gotik. Auf den ersten Blick war ich sehr beeindruckt von dem Eingang und natürlich auch vom Innenraum der Kathedrale

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Leider war vor dem Aufzug zum Turm eine lange Menschenschlange. Vom Dach der Kathedrale hat man einen grandiosen Blick auf das Barri Gotic. Ich entschied mich den Turm zu lassen und lieber durch das Labyrinth der mittelalterlichen Gassen des Barri Gotic zu schlendern bis zur Placa del Rei. Ein sehr stimmungsvoller Platz, den auch einige Fotografen für Hochzeitsfotos nutzten. Inmitten eines gitarrespielenden Strassenkünstlers machte ich die erste Pause bei einem eisgekühlten Sangria und sog die Atmosphäre dieses schönen Platzes in mich auf

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Weiter ging es durch die Seufzerbrücke, die ein Stück neogotischer Architektur der ZwanzigerJahre ist, Richtung Placa de Sant Jaume, das historische und politische Zentrum der Altstadt. Hier ist auch der Sitz der streng-konservativen katalanischen Regierung

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Mein Ziel war das Palau Güell. Ein architektonisches Kunstwerk des genialen Antoni Gaudi und für mich der erste Eindruck von diesem Architekten und Künstler, der die Stadt mit seinen vielen Bauwerken geprägt hat. Das Palau Güell ist von überquellendem Detailreichtum, mittelalterliche Festung und verschmitzte Phantasie zugleich und ein Wohnhaus in der Nähe der Ramblas. Das Dach, mit seinen verschwenderisch vielen Schornsteinen und Türmchen mit trencadi (Mosaik aus Fragmenten farbiger Keramikfliesen) fand ich besonders schön und die Aussicht über das El Raval und den Hafen war großartig

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Als nächstes ging ich die Ramblas weiter hinunter bis zur Columbus Säule das Ende der Ramblas. Von dort hatte ich einen wunderbaren Ausblick auf Port Vell, Barcelonas Hafen und das Mittelmeer

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In einer Tapasbar beendete ich diesen eindrucksvollen Tag und fuhr mit der Metro wieder Richtung Poble Sec – seid gespannt auf den zweiten Teil von Barcelona

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6 Gedanken zu “Barcelona – was für eine Stadt (2014) 1.Teil

  1. Hallo Andrea,
    vielen Dank für diese wunderschönen Bilder! Ich selbst habe es leider noch nicht nach Barcelona geschafft… Aber ich habe schon viele tolle Geschichten über die Stadt gehört und dein Beitrag mit den Aufnahmen bestätigt das noch einmal. Danke für die Eindrücke und den Motivationsschub 😉

    Liebe Grüße
    Chrissy

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