Rom – die ewige Stadt, einzigartig, mystisch, mit dreitausendjähriger Geschichte

Fünf Tage Rom war das nächste Ziel für dieses Jahr und das beste was ich nach arbeitsreichen Tagen machen konnte. Den kühleren Temperaturen entflogen habe ich mich ganz von dem Charme der Stadt und der Römer mitreißen lassen. Entschuldigt, es folgt ein langer Bericht mit vielen Fotos, aber seht selbst und lasst euch mitnehmen

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Am Bahnhof Ostiense wurde ich von meinem Vermieter Stefano abgeholt. Über Airbnb hatte ich eine schöne kleine Wohnung in der Nähe der Metrostation Pyramide und dem Bahnhof Ostiense gebucht. Seit zwei Jahren buche ich schon Wohnungen von Privatpersonen und habe bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht.
Das Apartment für zwei mit einer kleinen Terrasse in Rom war fantastisch und nach Schlüsselübergabe und noch einigen Infos von Stefano bin ich losgezogen, das Kolosseum zu besichtigen.
Leider fing es dort heftig zu regnen an, sodass ich diesen Plan änderte und zur Wohnung zurückkehrte. Der Tip von Stefano, gegenüber der Wohnung ein traditionelles Restaurant mit leckeren, traditionellem italienischen Essen zu versuchen, war genau richtig für den ersten Abend.

Rom hat viele Gesichter, zum einen ist sie die Stadt der römischen Kaiser und Republik mit ihren immer noch beeindruckenden steinernen Relikten aus dieser bewegten Zeit. Rom ist ebenso das Zentrum des Urchristentums und Herrschaftssitz des Papstes, oder eher gesagt momentan der zwei Päpste. Die Ewige Stadt ist zu allen Jahreszeiten das Ziel vieler Touristen aus der ganzen Welt und das habe ich an den bekanntesten Plätzen „Vatikan“, „Trevi Brunnen“ und „Spanische Treppe“ besonders erfahren.

Da der erste Tag mit Anreise und wegen Regen ohne Sightseeing endete, startete ich am zweiten Tag früh mit der Vatikanbesichtigung, die ich im Internet über http://www.viator.com gebucht hatte. An der Menschenschlange vorbei hatte ich eine tolle Führung durch die Vatikanischen Museen, Sixtinische Kapelle und dem Petersdom, die vier Stunden dauerte

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Das Castel Sant‘ Angelo (Engelsburg) liegt nur wenige Minuten vom Vatikan entfernt. Sie erhebt sich mit ihrer wechselvollen Geschichte imposant vor den Toren des Vatikanstaats und wurde bereits im 2. Jahrhundert von Kaiser Hadrian als Mausoleum errichtet, und später von den Päpsten als Festung genutzt. Über die Engelsbrücke (Ponte S. Angelo 134 m. Chr.) ging ich über den Tiber in Richtung Piazza Navona. Die Engelsbrücke war eine der ersten und wichtigsten Brücken über den Tiber

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Roms schönster Platz „Piazza Navona“ mit dem Vier-Ströme-Brunnen (zu Füßen des ägyptischen Obelisken symbolisieren vier Männer die Ströme Donau, Nil, Ganges und Rio de la Plata – die damals bekannten Kontinente) und vielen Künstlern, die ihre selbst gemalten Bilder von Rom anpriesen, gefiel mir besonders. Abends bei Sonnenuntergang erschien der Platz erst richtig in allen Farben zu leuchten

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Am dritten Tag hatte ich eine 3,5-stündige Essenstour in kleiner Gruppe durch Rom gebucht. Das beste Essen mit Schwerpunkt auf den aufregendsten Gourmet-Lieblingsplätzen in den aufstrebenden Viertel Trastevere und dem Jüdischen Ghetto beinhaltete die Tour. Sehenswürdigkeiten wie den berühmten Markt Campo de‘ Fiori sah ich dabei auch. Ich probierte  italienische Spezialitäten wie Pizza bianca, Pasta, das beste Eis, sowie weniger bekannte Spezialitäten „Suppli“ (Reisbällchen) und „Fiori di Zucchina“ (gefüllte Zucchiniblüte). Die kleine Gruppe bestand insgesamt aus fünf Personen. Es war ein Traum. Ich erlebte die beste Führung durch schöne alte Gassen, die bei der Piazza S. Maria in Trastevere endete. Die Kirche S. Maria, die älteste von Rom, war wunderschön und beeindruckte mit schönen Mosaiken

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Ein Spaziergang durch das schöne Trastevere ist ein muß und von dort konnte ich auch auf Roms höchsten Hügel den Gianicolo. Eine überwältigende Aussicht auf die gesamte Innenstadt erwartete mich. Den Trevibrunnen wollte ich gleich anschließend besuchen und hatte mir den Abend dafür heraus gesucht. Leider wurde der Brunnen restauriert und mit einer großen Plexiglaswand abgeschirmt, das sah wirklich sehr hässlich aus. Na ja, dann auf zum Kolosseum mit wunderbarer Beleuchtung

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Den vierten Tag begann ich mit einem genialen Frühstück bei Cafe Andreotti in der Nähe des Appartements. Ein Marocchino, ein Cappucino und ein Vanillehörnchen – einfach himmlisch, ich liebe den italienischen Cappucino. Auf den Spuren des römischen Weltreichs beginnend mit dem Kolosseum, daneben den majestätischen Arco di Constantino, Palatin spazierte ich hinauf zu den Resten der Kaiserstädte. Die herrliche Aussicht auf Forum Romanum und Kapitol begeisterte mich

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Von der Via del Teatro di Marcello bietete sich der beste Blick auf die Fassade des halbkreisförmigen, von Caesar begonnene Teatro di Marcello auch das kleine Kolosseum genannt. Über den Fußweg ging ich bis zum jüdischen Viertel am Teatro vorbei in Richtung Altstadt. Den letzten Abend wollte ich noch einmal in dem genialen Restaurant gegenüber der Wohnung bei leckerer Pasta beenden

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Das Pantheon, die Spanische Treppe und ein italienisches Frühstück mit einem unvergleichlich leckeren Cappucino füllten den Sonntagvormittag. Bis 13 Uhr hatte ich Zeit, da der Flieger erst um 16:40 Uhr ging. Rom hatte mich begeistert. Das Wetter war herrlich und das Essen ein Gedicht

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